Photovoltaik-Unternehmen erkunden Afrika – wo liegt das Potenzial des afrikanischen Marktes?

Die Photovoltaik-Stromerzeugung basiert hauptsächlich auf natürlichen Ressourcen, und die riesigen Landflächen und die hervorragenden Sonneneinstrahlungsbedingungen in Afrika bieten eine sehr gute Grundlage für ihre Entwicklung. Die rasante Entwicklung der chinesischen Photovoltaikindustrie in den letzten Jahren hat die Kosten für Photovoltaikanlagen kontinuierlich sinken lassen, wodurch der Strompreis sehr wettbewerbsfähig geworden ist und die Photovoltaik-Stromerzeugung zur wettbewerbsfähigsten Form der Stromerzeugung weltweit geworden ist.
Photovoltaik-Solarmodule lassen sich auf Dächern montieren und zu mobilen, dezentralen Anwendungen umsetzen, die sich für den afrikanischen Markt eignen. Aufgrund des Strommangels in vielen afrikanischen Ländern können dezentrale Energieversorgung und Energiespeicher den Strombedarf zuverlässig decken, und dieser Markt hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnet.
Laut der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) beträgt die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung auf dem afrikanischen Kontinent 2119 kWh/m². In den meisten Ländern Nordafrikas, Westafrikas und Südafrikas liegt die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung bei über 2100 kWh/m².
Der vom afrikanischen Verband der Solarenergieindustrie veröffentlichte Bericht „Solar Energy Annual Outlook 2024: A Review of the status quo of solar energy in African countries“ zeigt, dass die neu installierte Solarkapazität in Afrika im Jahr 2023 3,74 GW betrug, ein Anstieg von 19 % gegenüber dem Vorjahr und damit ein Rekordwert, mit einer insgesamt installierten Kapazität von 16,3 GW, und dass das Wachstum der Photovoltaik-Energiespeicherkapazität bis 2025 oder sogar länger anhalten wird.

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